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Grußwort

Liebe Leserin, lieber Leser,
wir freuen uns darüber, dass Sie in unseren Internetseiten blättern.

Im Namen des Amtes Föhr-Amrum heißen wir Sie in unserer virtuellen Verwaltung willkommen. Die Landesregierung von Schleswig-Holstein hat am 28. Juni 2006 Leitlinien zur künftigen kommunalen Struktur beschlossen. Danach wurde festgelegt, dass jede Verwaltungseinheit mindestens 8.000 bis 9.000 Einwohnerinnen und Einwohner betreuen soll.

Das Amt Föhr-Amrum wurde gebildet, weil weder das Amt Amrum, das Amt Föhr-Land noch die Stadt Wyk auf Föhr die Vorgaben der Landesregierung erfüllt haben. Das Amtsgebiet Föhr-Amrum umfasst die Inseln Amrum und Föhr mit seinen 14 Gemeinden und der Stadt Wyk auf Föhr. Sitz der Amtsverwaltung ist die Stadt Wyk auf Föhr, eine Außenstelle befindet sich in der Gemeinde Nebel auf der Insel Amrum.

Die Amtsverwaltung des Amtes Föhr-Amrum stellt den Anspruch an sich, Bürgernähe und Bürgerservice zu praktizieren. Da wir noch ein sehr neues Amt sind ist es unser tägliches Bestreben, unseren Service leistungsfähiger zu gestalten und zu verbessern. Ein Baustein hierzu soll unser Internetauftritt sein. Selbstverständlich stehen wir Ihnen bei Fragen und Problemen auch gerne persönlich zur Verfügung. Gern werden wir Ihnen behilflich sein.

Renate Gehrmann
Renate Gehrmann
Amtsdirektorin

Heidi Braun
Heidi Braun
Amtsvorsteherin

Geschichte der Inselnzum Seitenanfang

Die Geschichte Schleswig-Holsteins und somit auch Amrums und Föhrs ist durch die geographische Lage zwischen Nord- und Ostsee und als Länderbrücke nach Skandinavien geprägt. Die heutigen Inseln Amrum und Föhr, die erst später durch Sturmfluten und Landabbrüche entstanden, waren anfangs wohl nur durch schale Wasserläufe voneinander getrennt bzw. landfest miteinander verbunden.Historische Inselbahn auf Amrum

1231 - 1259 -- Im "Erbbuch" des dänischen Königs Waldemar II.
werden die Inseln Amrum und Föhr erstmals urkundlich erwähnt. Föhr als zwei Harden [Bezirke]: "Vesterhereth" (Westerharde) gehört zum dänischen Reichsgebiet und "Hosterhereth" (Osterharde oder Osterlandföhr) gehört zum Herzogtum Schleswig. Amrum, "Ambrum" gehört zur Westerharde.
Grafen von Holstein werden mit dem Herzogtum Schleswig belehnt.

1236 -- Bau der St. Clemens Kirche auf Amrum. 1240 erste urkundliche Erwähnung der St. Johannis Kirche zu Nieblum auf Föhr.

1444 -- die ersten Strandvögte auf Amrum.

1460 -- Vertrag von Ripen "dat se bliven ewich tosamende ungedelt" bestätigt Christian I. Herzog von Schleswig und Grafen von Holstein.

1460 - 1864 -- politische Union der Herzogtümer mit dem Königreich Dänemark.

1464 -- erstmalige Erwähnung von Süddorf und Norddorf auf Amrum, um 1500 Entstehung von Nebel auf Amrum.

1524 -- Reformation auf Amrum

06.06.1656 -- Föhr, fürstliche Anordnung für Osterlandföhr für weitgehende Selbstverwaltung aus Landvogt, 12 Ratsmännern und den vornehmsten Eingesessenen (später Rechensleute).

1676 -- Föhr, Sitz der Landvögte (Gerichtsbarkeit) in Nieblum.

1697 -- die Westerharde (Westerlandföhr und Amrum) wird in eine Birk umgewandelt. Vorsitzender ist der Birkvogt, der die staatliche Gewalt auf unterster Ebene ausübte. Statt der 12 Ratsmänner werden jetzt 40 Gangfersmänner (Vorsteher eines Steuerbezirks) gewählt, davon immer 6 von Amrum.

1783 -- Anordnung zur Dünenbepflanzung auf Amrum; das Halme pflücken war verboten.

1800 -- Amrum, Landaufteilung bestimmt die staatliche Aufsicht über die Ausführung der Dünenschutzarbeiten, die die Versandung der Insel verhindern sollen.

16.08.1802 -- Amrum: "Reglement für die 3 Dörfer Norddorf auf Amrum, Nebel und Süddorf auf Amrum", welches jegliche Dorfzusammenkünfte außer die vom Bauernvogt einberufenen untersagt.

Februar und November 1825 -- schwere Sturmfluten.

bis 1850 -- Föhr, Hardengrenze verläuft quer durch Föhr, noch heute als Sprachgrenze (Westteil der Insel friesisch, Ostteil der Insel nieder-(platt-)deutsch und hochdeutsch.

1864 -- Ende des deutsch-dänischen Krieges, Dänemark verzichtet auf Schleswig-Holstein.

1867 -- die Provinz Schleswig-Holstein wird preußisch, Westerharde wird im Austausch gegen die Insel Aerö, das Gebiete um Ripen und Bezirke um Kolding dieser Provinz zugeschlagen;
Föhr, es entsteht der Amtsbezirk Westerlandföhr, Gerichtstag in Wyk
Amrum, es entsteht der Amtsbezirk Amrum.

1912 -- Amrum, Gemeinde Wittdün auf Amrum wird selbständig.

14.02.1920 -- 2. Volksabstimmung in der Zone II (Mittelschleswig mit den Inseln Sylt, Föhr und Amrum, sowie Niebüll und Flensburg). Auf Föhr votierten nur die Gemeinden Hedehusum, Utersum und Witsum für den Wechsel an Dänemark, die Amrumer wollten im Deutschen Reich verbleiben.

1926 -- Amrum, Gemeinde Norddorf auf Amrum wird selbständig.

1969 -- Föhr, Gebietsreform führt zur Eingemeindung von Goting, Hedehusum und Toftum in die Gemeinden Nieblum, Utersum und Oldsum.

1970 -- Föhr, Auflösung der Ämter Westerland- und Osterlandföhr und Bildung des Amtes Föhr-Land mit Amtssitz bis 1978 in Oldsum, danach Midlum;
Amrum, Amt Amrum mit Amtssitz Nebel (nur kurze Unterbrechung).

1972 -- die Kreise Südtondern (wozu auch Amrum und Föhr gehörten), Husum und Eiderstedt vereinigten sich durch Gebietsreform zum Kreis Nordfriesland.

01.01.2007 -- Fusion der Stadt Wyk auf Föhr mit den Ämtern Föhr-Land und Amrum zum Amt Föhr-Amrum mit Amtssitz in Wyk auf Föhr sowie Außenstelle in Nebel auf Amrum.

Weitere Quellen zur Geschichte der Inseln finden Sie in folgenden Archiven:
www.kreisarchiv.nordfriesland.de
www.friesen-museum.de
www.ferring-stiftung.net

Zahlen, Daten, Faktenzum Seitenanfang

Amrum Föhr
Größe: 20 km² ohne Kniepsand
30 km² mit Kniepsand

davon:
185 ha Wald, 74 ha Heide, 838 ha Dünen
(höchste Düne 32 m über NN)

82 km²
Länge / Breite: 14 km / 4 km 12,5 km / 8,5 km
Gemeinden: Nebel mit Süddorf und Steenodde,
Norddorf auf Amrum, Wittdün auf Amrum
Alkersum, Borgsum, Dunsum, Midlum, Nieblum, Oevenum, Oldsum, Süderende, Utersum, Witsum, Wrixum
sowie die Stadt Wyk auf Föhr
Bevölkerung: 2.354 8.592
Telefon-Vorwahl: 04682 04681 und 04683
Postleitzahl: 25946 25938

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letzte Aktualisierung dieser Seite: 29.08.2013