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Neubau einer Obdachlosenunterkunft

Zur Zeit gibt es im Amtsbereich der Insel Föhr an drei Standorten Notunterkünfte für obdachlose Menschen:

  1. im Gewerbegebiet der Stadt Wyk auf Föhr, sechs Container und ein Holzhaus;
  2. in der Gemeinde Alkersum ein für diesen Zweck zu 5 Einheiten umgebautes Wohnhaus;
  3. in der Gemeinde Wrixum 2 Container in der Nähe der Straßenmeisterei.

Die Gebäude dienen zur vorübergehenden Unterbringung von Aussiedlern, Asylanten bzw. in Not geratenen Bürgern im Amtsbereich.

Die 6 Container am Standort in Wyk werden zurückgebaut. Die zur Zeit ausgewiesenen Plätze werden indes auf der Insel weiterhin benötigt und durch den Ersatzneubau auch gewährleistet. Die Container in Wrixum werden ersatzlos zurückgebaut. Das bestehende blaue Doppelhaus in Holzständerbauweise am Standort Wyk wird auch zukünftig genutzt und dient ebenfalls im Wesentlichen zur Unterbringung von Einzelpersonen.

Neubauplanungen:

Das Amt Föhr-Amrum sieht sich in der Verantwortung und möchte nicht auf lange Sicht in den Ersatz der vorhandenen Container investieren, sondern zukunftsorientiert im Jahr 2011 den Bau einer massiven Obdachlosenunterkunft umsetzen. Dies bedeutet, dass die vorhandenen 6 Container zur Unterbringung von obdachlosen Menschen durch ein einfach ausgeführtes Gebäude in Mauerwerksbauweise ersetzt werden.

Es handelt sich dabei um ein zweigeschossiges Gebäude mit Satteldach und zunächst nicht ausgebautem Dachgeschoss. Die Raumaufteilung lässt im Erdgeschoss eine Belegung mit maximal 9 Personen zu. Das vorerst nicht ausgebaute Dachgeschoss bietet eine Erweiterungsmöglichkeit für weitere 9 Personen, so dass insgesamt bis zu 15 Zimmereinheiten mit einer variablen Bettenzahl und der entsprechenden Versorgungsstruktur entstehen können. Stellplätze und Abstellanlagen befinden sich auf dem Baugrundstück. Zur Unterstützung der Heizung und des Warmwasserbedarfs ist der Einsatz von Solarenergie vorgesehen.

Die Gebäudeplanung ist von einem Föhrer Architekten erstellt worden. Die Bauleitung wird aus Gründen der Kostenreduzierung vom Personal des Bau- und Planungsamtes übernommen. Die geplante Bausumme liegt vorläufig bei etwa 450.000,00 EUR, einschließlich Planungskosten.zum Seitenanfang

 
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letzte Aktualisierung dieser Seite: 29.08.2013