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Die Stadt Wyk auf Föhr

Wyk auf FöhrWyk auf Föhr ist die einzige Gemeinde des Amtes Föhr-Amrum mit Stadtrechten, die sie seit dem Jahre 1910 besitzt. Als eigenständige Gemeinde wird Wyk auf Föhr urkundlich seit Mitte des 17. Jahrhunderts erwähnt und bestand damals nur aus wenigen Häusern, deren Bewohner in der Hauptsache vom Fischfang lebten.

Mit der Gründung des Seebades im Jahre 1819 begann ein neuer, entscheidender Abschnitt in der Geschichte der Stadt. Ärzte und Gäste hatten die heilklimatischen Vorzüge der Insel in der Nordsee erkannt, was seinen Niederschlag bald auch in steigenden Gästezahlen fand. In der so genannten "Königszeit" in den Jahren 1842 bis 1847 erlebte Wyk durch die Sommeraufenthalte des dänischen Königs Christian VIII. eine besondere Blütezeit.

Großbrände zerstörten 1857 und 1869 weite Teile der Wyker Altstadt und führten zur Bildung der Freiwilligen Feuerwehr. 1885 wurde die Wyker Dampfschiffs-Reederei gegründet, die heute mit ihrem modernen Schiffspark die größte Reederei an der schleswig-holsteinischen Westküste ist.

1898 errichtete der Schwabe Dr. Gmelin im damals noch nicht bewohnten Südteil der Gemarkung Boldixum das Nordsee-Sanatorium. Dies war die Initialzündung für den raschen Aufbau des Ortsteils Südstrand, der nach der Eingemeindung Boldixums seit 1924 zu Wyk gehört. Vorausschauende Stadtväter sorgten für umfangreiche Anpflanzungen, die heute als grüne Bänder die Ortsteile durchziehen. Ein weiterer Schwabe, Dr. Haeberlin, war ab 1902 die treibende Kraft beim Aufbau des später nach ihm benannten Friesen-Museums.

Die Weltwirtschaftskrise und die Zeit des Nationalsozialismus warfen ihre Schatten auch über Föhr. Die Auswirkungen des 2. Weltkrieges hielten sich in Grenzen. In den Jahren 1945 bis 1947 fanden viele Vertriebene aus den Ostgebieten in Wyk eine - oftmals nicht nur vorübergehende - Zuflucht. Hierdurch stieg die Einwohnerzahl von 2.824 (1939) auf zeitweise über 6.000 (1947).

In den Zeiten des allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwunges nach dem 2. Weltkrieg wurde von öffentlicher und privater Seite kräftig investiert, um im wieder zunehmenden touristischen Wettbewerb zu bestehen. Nur einige Beispiele seien hier genannt: Ausbau der Straßen 1950 bis 1965, Vollkanalisation und Kläranlage ab 1954, Hafenumgestaltung und -erweiterung in mehreren Phasen für den zunehmenden Personen-, Güter- und Kfz-Zustrom, Kurmittelhaus 1957 mit mehrfachen Anpassungen an die gestiegenen Anforderungen, Meerwasserhallen-Brandungsbad 1970 mit dessen Umgestaltung zum Familienbad AquaWyk 1995.

In das neue Schul- und Sportzentrum am Rebbelstieg zogen 1977 die Realschule mit Hauptschulteil und 1981 das Gymnasium ein. 1984 wurde das neue Rathaus bezugsfertig und ist seit Januar 2007 Sitz des neu geschaffenen Amtes Föhr-Amrum. Das alte Feuerwehrgerätehaus am Heymannsweg wurde Jugendzentrum, nachdem die Feuerwehr 1992 in ihr neues Gebäude am Rebbelstieg umgezogen war.

Als jüngste kommunale Großbaumaßnahme wurde im Sommer 2007 nach etwa zweieinhalb-jähriger Bauphase die neue 2,6 km lange Promenade fertig gestellt. Die Anknüpfung an den Hafen wird durch die Umgestaltung von Sandwall und Königstraße in eine noch attraktivere Flaniermeile in den Jahren 2007 bis 2009 geschaffen.

Die Stadt Wyk auf Föhr verfügt unter www.wyk.de Verlinkungsziel in neuem Fenster über eine eigene Internetpräsenz.zum Seitenanfang

 
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letzte Aktualisierung dieser Seite: 29.08.2013