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Die Gemeinden auf Föhr

Nachfolgend eine kurze Vorstellung der amtsangehörigen Gemeinden auf der Insel Föhr. Es sind die Gemeinden Alkersum, Borgsum, Dunsum, Midlum, Nieblum, Oevenum, Oldsum, Süderende, Utersum, Witsum, Wrixum und die Stadt Wyk auf Föhr:

Alkersum

Springreiten in AlkersumAlkersum liegt im grünen Herzen der Insel und ist eines der ältesten Dörfer Föhrs. In der 913 ha großen Gemeinde leben 477 Einwohner. Alkersum hat die Form eines Haufendorfes und ist in erster Linie durch die Funktion Wohnen, aber auch durch Gewerbe geprägt.

Der Ort liegt in der für Föhr charakteristischen Geest-Marsch-Randlage, im Ort kreuzen sich die Landesstraße 214 und die Kreisstraße 125. Sowohl die Landwirtschaft als auch der Fremdenverkehr sind im äußeren Erscheinungsbild nicht so stark auffallend, abgesehen von dem Reiterhof im Südosten, der eine touristische Attraktion darstellt.

Weiter weist der Ort an seinem südöstlichen bzw. östlichen Rand Gewerbenutzung auf. Alte Bausubstanz macht sich im Verhältnis zu einigen anderen Orten nicht mehr so stark im Erscheinungsbild bemerkbar. Alkersum ist seit 1995 anerkannter Erholungsort und verzeichnete im Jahre 2015 insgesamt 4.615 Gäste und 39.792 Übernachtungen.

Der Ortsname Alkersum (friesisch Alkersem) leitet sich von Aldger (altfriesischer Name) und hem = "die Siedlung des Aldger" her.

Die Gemeinde Alkersum verfügt unter www.alkersum.de Verlinkungsziel in neuem Fenster über eine eigene Internetpräsentation.zum Seitenanfang

Borgsum

Windmühle vor BorgsumBorgsum ist ein bäuerliches Dorf mit 439 Einwohnern und einer Fläche von 547 ha mit vielen alten Reetdachhäusern in einer intakten Landschaft. Borgsum wird im Süden von neuerer Bebauung dominiert. Durch Privatinitiative wurde 1991/92 im Südwesten des Ortes eine Windmühle des Typs "Galerieholländer" neu erbaut, die einen Blickfang für den Ort darstellt.

Die 3.873 Feriengäste bzw. 36.881 Übernachtungen zeugten im Jahre 2015 von der Beliebtheit Borgsums als Erholungsort, zu dem die Gemeinde 1995 die Anerkennung erhielt. Als "sprachenfreundliche Gemeinde" im Sprachenland Nordfriesland wurde Borgsum im Jahre 2001 ausgezeichnet. Im Ort gibt es mehrere handwerkliche Betriebe, eine Bäckerei, Fahrradhandel und Hofläden. Verschiedene Gastwirtschaften und Cafés stehen für das leibliche Wohl zur Verfügung. Der Naturstrand schließt sich südlich der Ortschaft an. Borgsum liegt zentral im Fahrradwegenetz der Insel Föhr.

Borgsum wurde 1462 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Name Borgsum steht für ein "Heim bei der Burg". Friesisch: Borigsem; borig = Burg = Siedlung an der Burg.

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Dunsum

Wattwanderung vor DunsumDas Dorf Dunsum mit 85 Einwohnern und einer Fläche von 268 ha hat einen ausgeprägten landwirtschaftlichen Charakter und besteht aus den Ortsteilen Klein-Dunsum und Groß-Dunsum. Dunsum ist seit 1995 anerkannter Erholungsort.

Von hier aus starten die großen Wattwanderungen zur Nachbarinsel Amrum. Die Wattwanderung dauert ca. 2 bis 2,5 Stunden und ist ca. 8 km lang.

Im Jahr 2015 hatte Dunsum 1.679 Gäste und 16.023 Übernachtungen.

Der Ortsname Dunsum leitet sich aus dem friesischen Rufnamen Dunsem ab und bedeutet altfriesisch Donni und hem = Donnis Siedlung.

Die Gemeinde Dunsum verfügt unter www.dunsum.de Verlinkungsziel in neuem Fenster über eine eigene Internetpräsentation.zum Seitenanfang

 

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Midlum

Dorfkern von MidlumMidlum war früher durch eine vertiefte Wasserlösung mit Wyk verbunden; der kleine "Hafen" verschlickte 1711. Auf dem Gelände der 1888 gegründeten und später aufgegebenen Meierei steht seit 1994 das Dorfzentrum mit Feuerwehrgerätehaus und öffentlichen Toiletten, welches im Rahmen eines Dorferneuerungsprogramms finanziert werden konnte.

Midlum hat 493 Einwohner und eine Fläche von 803 ha und ist Sitz der Grundschule Föhr-Ost und des Kindergartens "Arche Noah". Durch ein im Jahre 2001 erschlossenen Neubaugebiet sind diese Einrichtungen nunmehr mit dem Ortskern verbunden. Die Gemeinde trat 1971 der neu gegründeten Fremdenverkehrsgemeinschaft Föhr bei und erhielt 1995 die Anerkennung als Erholungsort.

Im Jahre 2015 hielten sich 2.231 Gäste in Midlum auf und 20.451 Übernachtungen wurden gezählt. Als touristische Attraktion ist die Ackerumer Vogelkoje, der erstmals 1766 eine Konzession erteilt wurde und die dem Entenfang diente, zu nennen. Die Gemeinde steht, wie der Name schon sagt, im Mittelpunkt der Insel. Gefundene Dokumente zeigen, dass der Name "Middelum" = Mittlere Stätte oder Mittlere Heimstatt auf das Jahr 1462 (gemeinsam mit Alkersum und Boldixum) zurückgeht.

Die Gemeinde Midlum verfügt unter www.midlum-auf-foehr.de Verlinkungsziel in neuem Fenster über eine eigene Internetpräsentation.zum Seitenanfang

 

Nieblum

St. Johannis zu NieblumDie Gemeinde Nieblum mit 1.103 Einwohnern und einer Fläche von 794 hat ist nach Wyk die durch den Tourismus am stärksten geprägte Gemeinde. Das drückt sich auch im Ortsbild des Hauptortes Nieblum sowie dem 1970 eingemeindeten Ortsteil Goting und den strandnahmen Splittersiedlungen Bredland und Greveling aus.

In dem mehrfach ausgezeichneten Friesendorf bauten sich Seefahrer und Kapitäne im vorigen Jahrhundert ihre wunderschönen Friesenhäuser und pflanzten mächtige Ulmen- und Linden-Alleen. Am Ortsrand steht der alte Friesendom St. Johannis aus dem 13. Jahrhundert mit kostbarem Schnitzaltar. Auf dem Friedhof sind liebevoll restaurierte Grabsteine, in die die Lebensgeschichten alter Walfänger eingehauen wurden, zu entdecken. Nieblum hat einen der gepflegtesten 18-Loch-Golfplätze Deutschlands. Im Ortsteil Goting findet man das geologisch interessante "Goting Kliff", in der Nähe viele Grabhügel, Zeugen einer frühen Besiedlung. Das seit 1931 anerkannte Nordseebad, welches bereits 1912 eine Badekonzession erhielt, verfügt über 5,3 km Strand. An der zur Ruhe einladenden "Meere" liegt das reetgedeckte "Haus des Gastes", welches 1968 gemeinsam mit der Kirchengemeinde St. Johannis errichtet wurde. Im Jahre 1956 wurden 1.266 Gäste mit 23.000 Übernachtungen (Juni bis September) gezählt, 2006 waren es 17.787 Gäste mit 189.685 Übernachtungen und im Jahre 2015 kamen 21.830 Gäste mit 201.876 Übernachtungen..

Der Name Nieblum (friesisch Njiblem) kommt von nia (neu) und bel (vom dänischen boli für Siedlung) bedeutet also "Neue Siedlung".

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Oevenum

Dorfmarkt in OevenumDie Gemeinde Oevenum mit 594 Einwohnern und einer Fläche von 1.053 ha ist eines der größten Inseldörfer und liegt am Geest-Marsch-Rand. Die Ortschaft ist durch Tourismus (Beherbergung) und seine Wohnfunktion geprägt; viele kleine Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe dienen der Versorgung der Einwohner und der Besucher, auch aus angrenzenden Gemeinden.

Das für Föhr typische Ortsbild ist gut erhalten, wozu auch die stilgerechte Sanierung vieler Häuser beigetragen hat. 1882 wurde in Oevenum die erste deutsche, auch heute noch aktive Jugendfeuerwehr gegründet. Im Sommer findet hier wöchentlich der traditionelle Dorfmarkt statt.

Auch im landswirtschaftlichen Museum lohnt sich ein Besuch. Oevenum ist seit 1995 Erholungsort und notierte im Jahr 2015 insgesamt 5.696 Gäste und 42.143 Übernachtungen.

Der Name Oevenum (friesisch Ööwenem) hat seinen Ursprung in dem altfriesischen Namen Ove (Uwe) mit der Endung hem und bedeutet "Oves Siedlung".

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Oldsum

Friesenhaus in OldsumDie Gemeinde Oldsum mit 714 Einwohnern und einer Fläche von 1.312 hat ist ein typisches Langdorf und besteht aus den Ortsteilen Oldsum, Klintum (friesisch: Klantem; Klant = Abhang) und Toftum (friesisch: Taftem = taft; dänsich toft, tyft - ist die Bezeichnung für ein Stück Land in der Nähe eines Hofes). Oldsum liegt direkt an den Marschen und gehört zu den landwirtschaftlich geprägten Orten der Insel.

Viele Bauernhöfe, Friesenwälle und urige Reetdachhäuser machen Oldsum, das seit 1995 anerkannter Erholungsort ist, so liebenswert. In Klintum wurde die 1901 erbaute und 1954 stillgelegte Mühle aus den Ruinen durch Privatinitiative neu errichtet.

Im Jahr 2015 hatte Oldsum 5.067 Gäste mit 50.516 Übernachtungen. Der Name entstand von dem männlichen Rufnamen Olersem und bedeutet altfriesisch Ulfheri und hem = Ulfheris Siedlung.

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Süderende

SüderendeSüderende gehörte einst zum nördlich gelegenen Oldsum und war eben das Süder-Ende. Es ist ein fast rein erhaltenes Friesendorf mit typischen Schmalgiebelhäusern im schönen Ortskern. Den südlichen Abschluss des Ortes bildet die um 1150 erbaute und weithin sichtbare Kirche St. Laurentii mit dem dazugehörigen Friedhof und den sorgfältig restaurierten Grabsteinen, die über das Inselleben erzählen, so auch über die Walfangerfolge des "Glücklichen Matthias", und zu einem Besuch einladen.

Süderende, mit 226 Einwohnern und einer Fläche von 261 ha, ist anerkannter Erholungsort, Sitz der Grundschule Föhr-West und eines Kindergartens und verfügt über einen Schulsportplatz sowie Tennisanlagen (Freiplätze und Halle).

Süderende hatte im Jahr 2015 2.537 Gäste mit 19.268 Übernachtungen.

Der Ortsname heißt im Friesischen Söleraanj und bedeutet südliches Ende.

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Utersum

Die Gemeinde Utersum mit 532 Einwohnern und einer Fläche von 534 ha besteht aus dem Hauptort Utersum und dem Ortsteil Hedehusum. Utersum ist der am äußeren Westende der Insel am Stand gelegene Ort, der urkundlich erstmals am 8. November 1360 erwähnt wird. In der Nähe befinden sich einige der ehemals fast 700 Grabhügel aus der Frühgeschichte Föhrs.Utersum

Die Gemeinde ist eine stark touristisch geprägte Ortschaft, bedingt zum einen durch ihre Strandnähe (seit 1931 Badekonzession), zum anderen durch die Reha-Klinik südlich des Ortes. Der alte, noch gut erhaltene Ortskern mit dem "Taarepshüs" befindet sich im Norden, nach Westen hin liegt noch ein vom Ort abgesetzter, küstenparalleler Streifen mit Wohnbebauung. Dort, direkt an der See angrenzend, befinden sich auch das Haus des Gastes und das kleine Kurmittelhaus. Der Ortsteil Hedehusum, ebenfalls in Küstennähe gelegen und bis zur Eingemeindung am 01.01.1970 eigenständig, ist eher landwirtschaftlich geprägt.

Im Jahr 2015 hatte Utersum 14.299 Gäste mit 179.334 Übernachtungen.

Der friesische Name Ödersem (männlicher Rufname) leitet sich aus dem altfriesischen Udheri und hem = Udheris Siedlung ab.

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Witsum

WitsumDas kleinste Dorf Witsum mit einer Fläche von 160 ha und 42 Einwohnern liegt an der Südküste der Insel und weist einige Besonderheiten auf. Hier mündet die Godel, der einzige Fluss auf Föhr, in die Nordsee, nachdem sie sich durch die reizvolle Godelniederung mit ihren Salzwiesenbiotopen geschlängelt hat. In Witsum wird Demokratie in seiner Urform praktiziert, denn es entscheidet eine Versammlung aller Einwohner über die Geschicke des Ortes.

1995 erhielt Witsum die Anerkennung als Erholungsort und konnte im Jahre 2015 insgesamt 850 Feriengäste mit 7.923 Übernachtungen verzeichnen.

Witsum wurde 1509 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Friesisch Wiisem; männlicher Rufname, altfriesisch Wibe und hem = Wibes Siedlung.

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Wrixum

Die Wrixumer MühleDie Gemeinde Wrixum hat 646 Einwohner und eine Fläche von 779 ha. Wrixum ist ein typisches Straßen- oder Langdorf, das im Mittelalter entlang der Straßen gegründet wurde. Die Gemeinde grenzt unmittelbar an die Stadt Wyk und hat teilweise den Charakter eines Vorortes mit im Südosten sich ausbreitenden Neubausiedlungen angenommen.

Die Ortschaft weist im nördlichen Ortsteil dagegen noch die an der Geest-Marsch-Grenze gewachsene Ortsstruktur und eine gut erhaltene alte Gebäudesubstanz auf. Südlich der Landesstraße 214 steht eine der fünf Föhrer Windmühlen, die auch besichtigt werden kann, Typ "Großer Erdholländer".

Die Gemeinde wurde im Jahre 1995 als Erholungsort anerkannt und profitiert im Tourismusbereich ebenfalls von der Stadtnähe, so konnten im Jahre 2015 insgesamt 7.845 Gäste und 69.794 Übernachtungen gezählt werden.

Seit 2005 verfügt Wrixum über ein eigenes Wappen.

Der friesische Name Wraksem leitet sich von Wirik (altfriesischer Name) und hem "Wigrichs Siedlung" ab.

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letzte Aktualisierung dieser Seite: 11.07.2016