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Breitbandversorgung - Internetgeschwindigkeit

  1. Allgemeines
  2. Presseinformation vom 27.02.2012
  3. Informationsveranstaltungen
  4. Rücklaufquote noch ungenügend (16.05.2012)
  5. Breitbandprojekt gefährdet (28.06.2012)
  6. Positive Entwicklung im Breitbandprojekt (Presseinformation vom 17.07.2012)
  7. Breitbandprojekt wird umgesetzt
  8. Erster Spatenstich (13.05.2013)
  9. Bauarbeiten laufen auch auf Föhr (12.07.2013)
  10. Bergfest (22.07.2013)
  11. Inbetriebnahme auf Föhr (11.12.2013)
  12. Ansprechpartner

1. Allgemeines zur Internetgeschwindigkeit im Amtsbereich

Jeder möchte heute schnell ins Internet – aber auf welchem Weg? Diese Fragestellung beschäftigt viele Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum. Denn hier stehen häufig schnelle Internet-Zugangsmöglichkeiten (Breitband) nur eingeschränkt oder überhaupt nicht zur Verfügung.

Neue Internetanwendungen fordern zudem immer höhere Datenübertragungsraten, die nur durch noch schnellere Internetzugänge komfortabel genutzt werden können. Niemand möchte von dieser Entwicklung „abgehängt" werden. Breitband ist heute ein wichtiger Standortfaktor – für gewerbliche und private Nutzung.

Aus diesem Grunde wurde vom Land Schleswig-Holstein die „Richtlinie zur Förderung von Projekten für die flächendeckende Versorgung des Landes mit schneller Internetzugangsmöglichkeit", kurz Breitbandrichtlinie, erlassen. Die entsprechenden Fördermittel werden aus dem Programm „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes –(GAK)" zur Verfügung gestellt.

Im Dezember 2008 haben sich die Gemeinden Alkersum, Borgsum, Midlum, Nieblum, Norddorf, Oevenum und Wittdün sowie auch die Gemeinden Pellworm, Langeneß und Gröde dazu entschieden, an dem Breitband-Förderprogramm teilzunehmen. Die Entscheidung, ein ämterübergreifendes gemeinsames Projekt durchzuführen, wurde aus verschiedenen Gründen getroffen. Einerseits gibt es aufgrund der Insellage gemeinsame Interessen und auch Probleme, andererseits wurden Synergieeffekte wie Kosten- und Zeiteinsparungen gesehen.

Es wurde zunächst eine Bürgerbefragung durchgeführt. Diese zeigte eindrucksvoll, dass die Bevölkerung in den zuvor genannten Gemeinden mit dem derzeitigen Status der Breitbandanbindung unzufrieden war.

Im Rahmen des Förderprogramms wurde ein Planungsbüro aus Hamburg beauftragt, die derzeitige Situation zu erfassen und Lösungsansätze zur Versorgung der unterversorgten Bereiche zu erarbeiten. Die Kosten für die Beauftragung wurden ebenfalls aus dem Förderprogramm mit 75% bezuschusst. Aufgrund dieser Unterlagen wurden sich die betroffenen Gemeindevertretungen der derzeitigen Situation zur Breitband-Infrastruktur bewusst und erkannten die Notwendigkeit der Schaffung einer bedarfsgerechten und zukunftsorientierten Breitband-Infrastruktur.

Für die Teilnahme am Förderprogramm ist es erforderlich, dass die Gemeinden einen finanziellen Eigenanteil zur Verfügung stellen. Die Höhe des Eigenanteils beeinflusst die Fördersumme, da die Gemeinden 25% der Fördersumme als Eigenanteil zu tragen haben. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, stellten die Gemeinden Eigenanteile in unterschiedlicher Höhe (von 10.000 € bis 50.000 €) zur Verfügung.

Aufgrund der Förderrichtlinie sind verschiedene Vorgaben zu erfüllen, so darf z.B. der Auftrag nur im Rahmen einer Ausschreibung vergeben werden. Im Vorwege dieser Ausschreibung wurde im Januar 2011 ein sogenanntes Interessenbekundungsverfahren im Vergabeblatt der Europäischen Union veröffentlicht worden.

Nach Veröffentlichung des Interessenbekundungsverfahren wurde bekannt, dass vorübergehend keine Förderanträge vom Land Schleswig-Holstein mehr bewilligt werden konnten. Daher musste das Ausschreibungsverfahren zunächst gestoppt werden.

Am 15. April 2011 konnte das Ausschreibungsverfahren jedoch erneut mit dem Interessenbekundungsverfahren gestartet und im Vergabeblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden. Die Schaffung einer bedarfsgerechten und zukunftsorientierten Breitband-Infrastruktur wurde also weiter vorangetrieben. Im Januar 2012 wurde dann der Auftrag an einen Anbieter vergeben. Nähere Informationen hierzu finden Sie in den nachfolgenden Presseinformationen:

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2. Verbesserung der Breitbandversorgung auf den Inseln und Halligen
(Presseinformation vom 27. Februar 2012)

Dagebüll. Eine zeitgemäße Breitbandversorgung ist in vielen Gemeinden der nordfriesischen Inseln und Halligen keine Selbstverständlichkeit. Alle Bemühungen, die Netzbetreiber für einen Ausbau zu gewinnen, waren bisher an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gescheitert. Zehn Gemeinden aus den Ämtern Föhr-Amrum und Pellworm haben nun die Stärke ihrer Gemeinschaft genutzt und den gemeinsamen Grundstein zur Herstellung und Sicherung einer zukunftsorientierten Breitbandversorgung auf den Inseln und Halligen gelegt.

Breitbandinfrastruktur ist zu einem wesentlichen Bestandteil einer modernen kommunalen Infrastruktur geworden. Die Bereitstellung ist jedoch eine ökonomische Herausforderung. Der politische Wille, das gesamte Land mit ausreichender Breitbandinfrastruktur zu versorgen setzt voraus, dass die Netzbetreiber bereit sind die notwendigen Investitionen zu tätigen. De facto werden diese aber nur dort getätigt, wo aus unternehmerischer Sicht auch eine attraktive Rendite zu erzielen ist. Der ländliche Raum gehörte bisher nicht dazu.

Diese Erkenntnis hat zehn Gemeinden der Ämter Föhr-Amrum und Pellworm in einem gemeinsamen Breitbandprojekt zusammengeführt. Die OFP GmbH (Olowson, Fritz + Partner) aus Hamburg wurde mit der sach- und fachkundigen Durchführung des Projektes beauftragt. Zielsetzung des Projektes war die Analyse, Planung und Ausschreibung einer nachhaltigen Breitbandversorgung sowie die Ausarbeitung von Finanzierungsmodellen. Am Ende stand die Auswahl eines geeigneten Bewerbers, mit dem eine bedarfsgerechte, ausbaufähige Breitbandversorgung in allen beteiligten Gemeinden dauerhaft sichergestellt werden kann.

Im Rahmen des Wertungsverfahrens stellte sich heraus, dass die Firma Lünecom GmbH aus Lüneburg als einziger Bewerber in der Lage war, die gestellten Anforderungen durch ein entsprechendes technisches und wirtschaftliches Lösungsmodell für eine flächendeckende Breitbandversorgung zu erfüllen. Lünecom verfügt über ein hohes Maß an Erfahrung in gleichartigen Projekten, ist Betreiber eines Stadtnetzes in Lüneburg sowie diverser kommunaler Breitbandnetze in Niedersachsen. Gemäß Vereinbarung wird Lünecom ein flächendeckendes, leitungsgebundenes Breitband-Versorgungsnetz auf eigene Rechnung aufbauen und betreiben. Mit dem geplanten Ausbau können je nach Ausbaustufe Bandbreiten bis zu 50 Mbit/s im Download am Teilnehmeranschluss bereitgestellt werden. Langfristig wird damit auch der Ausbau der lokalen Teilnehmeranschlussleitungen für Leistungen von 100 Mbit/s und mehr möglich. Der finanzielle Gesamtaufwand für die Breitbandzuführung auf die Inseln und Halligen sowie die lokale Verteilertechnik der Teilnehmeranschlüsse beträgt 3,2 Mio Euro. Die Anbindung an den nationalen Datenbackbone erfolgt über Richtfunkanlagen, da die Verlegung von Leitungen im Wattenmeer mit zeitraubenden Genehmigungsverfahren und ungewissem Ausgang verbunden wäre. Innerorts werden die Verteileranlagen über Glasfaserleitungen verbunden.

Versorgungsgebiet (75 KB)Die Amortisation der Investition wurde über einen Zeitraum von 7 Jahren kalkuliert. Dabei wurde eine hohe wirtschaftliche Deckungslücke festgestellt, welche nicht durch die zu erwartenden Einnahmen gedeckt werden kann (Marktpotential). Um das Projekt wirtschaftlich abzusichern, haben sich die Gemeinden daher bereit erklärt für die voraussichtliche Deckungslücke eine wirtschaftliche Beihilfe zu gewähren. Die Gesamtbeihilfe aller Gemeinden beträgt 980.000 Euro, wobei 50% aus Mitteln der Breitbandförderung des Landes Schleswig-Holstein aus dem Programm „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes –(GAK)" bereitgestellt und bereits bewilligt wurden. Bei der Firma Lünecom verbleibt ein Eigenanteil in Höhe von 2,2 Mio Euro.

Technische Planung, Trassenplanungen u.a.m. sind bereits in Arbeit. Der Projektplan sieht eine Bauzeit von 12 Monaten vor. Um das Investitionskostenrisiko jedoch überschaubar zu halten, werden zunächst in jeder Gemeinde Informationsveranstaltungen durchgeführt. Wenn sich dabei eine Quote von 35% aller Haushalte im Vorfeld bereit erklärt diese Breitbandleistung auch nutzen zu wollen, dann wird ab Mitte April die Phase der aktiven Baumaßnahmen gestartet, sodass eine Inbetriebnahme im ersten Quartal 2013 erfolgen kann.

Teilnehmende Gemeinden:

  • Alkersum
  • Borgsum
  • Langeneß und Oland
  • Midlum
  • Nieblum
  • Norddorf auf Amrum
  • Oevenum
  • Gröde
  • Pellworm
  • Wittdün auf Amrum

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3. Informationsveranstaltungen

Im Rahmen von Informationsveranstaltungen werden wir mehr über das Breitbandprojekt und somit die Erreichung von Geschwindigkeiten von überwiegend 16 MBit/s in nahezu jedem Haushalt informieren können. Gemeinsam mit der Firma LüneCom GmbH Verlinkungsziel in neuem Fenster wird das technische Konzept erläutert und Fragen zu Produkten und Preisen beantwortet. Es liegt nun an Ihnen, die Angebote wahrzunehmen und somit zum Startschuss der Baumaßnahmen beizutragen. Bei Interesse werden Sie bereits im Anschluss an diese Veranstaltungen die Möglichkeit haben, entsprechende Vertragsunterlagen entgegenzunehmen.

Die Veranstaltungen finden statt am

  • 13.04.2012 um 20:00 Uhr in "de Pellwormer Danzsool", Kaydeich
    (für Pellworm)
  • 17.04.2012 um 19:00 Uhr im "Haus des Gastes" in Nebel
    (gemeinsame Veranstaltung der Gemeinden Norddorf auf Amrum und Wittdün auf Amrum)
  • 18.04.2012 um 19:30 Uhr im "Haus des Gastes" in Nieblum
    (gemeinsame Veranstaltung der Gemeinden Borgsum und Nieblum)
  • 19.04.2012 um 19:30 Uhr im "Midlumer Krog" in Midlum
    (gemeinsame Veranstaltung der Gemeinden Alkersum, Midlum und Oevenum)
  • 23.04.2012 um 20:00 Uhr in der Gaststätte "Hilligenley", Langeneß
    (gemeinsame Veranstaltung für Langeneß und Oland)

Sollten Sie am Veranstaltungstag Ihrer Gemeinde verhindert sein, können Sie gerne an einer der anderen Veranstaltungen teilnehmen, da diese thematisch identisch sind.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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4. Rücklaufquote für Breitbandausbau noch nicht ausreichend
Schnelles Internet soll kommen – Quote für Breitbandausbau jedoch noch nicht erreicht (Stand: 06.06.2012)

Im April wurden lokale Bürgerinformationen zum geplanten Breitbandausbau durchgeführt. Auslöser des Projektes war die allgemeine Unzufriedenheit mit der Breitbandversorgung in den Gemeinden (Bandbreiten). Ziel dieses Projektes ist nun ein Ausbau, der in der ersten Stufe eine Versorgungsleistung von überwiegend 16 MBit, mittelfristig bis zu 50 MBit, bei Bedarf auch bis zu 100 MBit und mehr bietet. Der finanzielle Aufwand dafür beträgt über 3.2 Mio Euro. Voraussetzung für den Baubeginn ist eine Zustimmungsquote von 35% in der Bevölkerung. Anders ausgedrückt: mindestens 600 Haushalte auf Amrum, Föhr, Pellworm und den Halligen müssen ihre Unterstützung erklären (Vorverträge), dann wird sofort gebaut.

Leider ist dieses Ziel noch nicht erreicht. Innerhalb der nächsten 6 Wochen werden noch mindestens 390 Zustimmungen in Form von Vorverträgen bzw. Aufträgen benötigt. Jeder einzelne Auftrag ist wichtig!

Abwarten hilft nicht, sondern gefährdet das Projekt! Sicherlich gibt es noch Fragen und vielleicht auch Unsicherheiten, die zu klären sind. Hier möchten die Projektträger allen Interessierten eine Hilfestellung geben. Die häufigsten Fragen und Antworten Verlinkungsziel als PDF-Dokument in neuem Fenster werden jetzt an dieser Stelle im Internet Verlinkungsziel als PDF-Dokument in neuem Fenster aufgeführt und räumen sicherlich Bedenken aus dem Weg.

In Fortsetzung der Veranstaltungen vom April werden Ihnen die Leistungen und Bedingungen erklärt und detailliert auf Ihre Fragen eingegangen. Auch soll den Bürgern und Zweitwohnungsbesitzern, die die vorherigen Informationsveranstaltungen nicht besuchen konnten die Möglichkeit gegeben werden, den geplanten Breitbandausbau und das Produkt "Dein Netz" des Investors LüneCom GmbH näher kennen zu lernen. Die Veranstaltungen der LüneCom GmbH finden statt am:

  • 01.06.2012 um 20:00 Uhr im Gasthaus "Hooger Fähre", Pellworm
  • 11.06.2012 um 19:30 Uhr in Krögers's Dörpskrog, Oevenum
  • 12.06.2012 um 19:00 Uhr im "Haus des Gastes" in Nebel
    (gemeinsame Veranstaltung der Gemeinden Norddorf auf Amrum und Wittdün auf Amrum)
  • 18.06.2012 um 20:00 Uhr im "Haus des Gastes" in Nieblum
    (gemeinsame Veranstaltung der Gemeinden Borgsum und Nieblum)
  • 19.06.2012 um 19:30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus, Midlum
  • 20.06.2012 um 19:30 Uhr in der Dorfhalle, Alkersum

Sollten Sie am Veranstaltungstag in Ihrer Gemeinde verhindert sein, können Sie gerne an einer der anderen Veranstaltungen teilnehmen, da diese inhaltsgleich sind.

Des Weiteren, haben Sie die Möglichkeit im Nachgang zu der Veranstaltung der Gemeinden Wittdün auf Amrum und Norddorf auf Amrum, am Mittwoch, dem 13.06.2012, in der Zeit zwischen 10:00 - 12:00 Uhr Einzelgespräche (bei Bedarf auch gerne länger) mit kompetenten Ansprechpartnern im Haus des Gastes in Nebel zu führen.

Weiterhin erhalten Sie die Möglichkeit für eine Einzelberatung am Dienstag, dem 19.06.2012, sowie am Donnerstag, dem 21.06.2012, jeweils in der Zeit von 10:00 bis ca. 12:00 Uhr im 1. Obergeschoss der ehemaligen Amtsverwaltung, Mühlenweg 10 in Midlum.

Wenn auch Sie heute oder morgen eine schnelle Internetleitung und moderne Telefonie nutzen möchten, dann helfen Sie jetzt aktiv mit. Ihre Zusage in Form eines Auftrages ist notwendig, damit diese neue, schnelle und zukunftssichere Infrastruktur gebaut werden kann. Die heutige "ausreichende" Versorgung ist die Unterversorgung von Morgen. Auch wenn Sie mit Ihrer jetzigen Breitbandversorgung zufrieden sind, sollten Sie die rasante Entwicklung im Netz der Netze bedenken. Was heute noch funktioniert, kann schon bald nicht mehr möglich sein.

Nutzen Sie diese einmalige Chance, in Ihrer Gemeinde eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Breitbandanbindung zu bekommen und Ihre Gemeinde nachhaltig zu stärken! Wenn es uns jetzt nicht gelingt eine ausreichende Zustimmung zu erhalten, dann wird das Breitbandnetz in unseren Gemeinden so bleiben wie es ist.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Vielen Dank!

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5. Breitbandprojekt der Inseln und Halligen ist gefährdet!!!

Nachdem im April und Juni lokale Bürgerinformationen zum geplanten Breitbandausbau durchgeführt wurden, ist bereits eine große Anzahl an Aufträgen bei der Firma LüneCom GmbH eingegangen. Um die für den Start der Baumaßnahmen erforderliche Quote von 35% der unterversorgten Haushalte zu erreichen fehlen aber noch ca. 280 Aufträge.

Wenn Sie heute oder morgen eine schnelle Internetleitung und moderne Telefonie nutzen möchten, dann zögern Sie bitte nicht sondern helfen Sie jetzt aktiv mit. Ganz ohne Risiko, da der Auftrag nur wirksam wird, wenn das Netz gebaut wurde. Vorher sind keine Zahlungen erforderlich.

Die fehlenden Aufträge müssen bis zum 16.07.2012 eingegangen sein, damit das Projekt umgesetzt werden kann. Die Zeit drängt leider, da dem Land Schleswig-Holstein die Verwendung des zugesicherten Zuschusses von 490.000 € nachgewiesen werden muss.

Um die Wichtigkeit des Projektes und sowie jeden einzelnen Auftrages deutlich zu machen, fand am 20.06.2012 ein Pressegespräch in Husum statt. Das Ergebnis aus diesem Gespräch finden Sie hier Verlinkungsziel in neuem Fenster (PDF-Dokument, Ladezeit 134 KB).

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6. Positive Entwicklung im Breitbandprojekt
(Presseinformation vom 17. Juli 2012)

Das hochleistungsfähige Breitbandnetz auf den nordfriesischen Inseln rückt näher.

Föhr, Amrum, Pellworm: Die Projektpartner LüneCom GmbH sowie die projektbeteiligten Gemeinden hatten eine Mindestquote von 600 Vorverträgen mit Breitbandnutzern als Voraussetzung für die Freigabe der Investitionen vereinbart. Noch vor 3 Wochen lagen lediglich 261 Vorverträge vor, was vollkommen unzureichend war. Diese Zahl konnte bis 16. Juli aber spürbar gesteigert werden. Obwohl zu diesem Stichtag die vereinbarte Mindestquote nur mit 87% erfüllt wurde, sehen sich die Projektpartner LüneCom GmbH und die Gemeinden durch diese Entwicklung bestärkt und wollen das Projekt weiter vorantreiben.

Bis zum Stichtag 16. Juli 2012 sind insgesamt 526 Vorverträge mit der Firma LüneCom GmbH eingegangen. Die Bewohner der Insel Pellworm haben sich am deutlichsten für das Projekt ausgesprochen. 47% der heute unterversorgten Haushalte haben einen Vorvertrag abgeschlossen. In den 5 Inselgemeinden auf Föhr konnten 276 Vorverträge abgeschlossen werden. Angesichts der Größe des Versorgungsgebietes auf Föhr eine noch zu geringe Beteiligung. Die Insel Amrum weist gemäß Voranalyse 1.158 unter- oder unzureichend versorgte Haushalte auf (Bandbreite max. 2 Mbit/s im Download). Hier wurden jedoch die wenigsten Vorverträge (89) abgeschlossen.

Die fehlenden Vorverträge bedeuten eine Lücke im Finanzierungskonzept in Höhe von rund 240.000 Euro. Die hohe Zunahme der Vorverträge in den letzten 3 Wochen ist jedoch als ein klares Bekenntnis der Bevölkerung für dieses Projekt zu werten. Daher haben die Projektpartner die Fortsetzung des Projektes beschlossen. Für den weiteren Verlauf des Projektes sind zunächst jedoch die wirtschaftlichen Auswirkungen und Möglichkeiten zur Deckung der Finanzierungslücke zu prüfen. Hierzu werden bis Mitte August 2012 verschiedene Optionen erarbeitet und mit den Geldgebern (Banken, Land Schleswig-Holstein) besprochen. Stimmen diese den geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu, kann der Bau beginnen.

Eine Option ist die Freigabe der 3 Bauabschnitte in Abhängigkeit zur Nachfrage. Auf Grund der hohen Nachfrage auf Pellworm, kann hier sicher kurzfristig grünes Licht für diesen Bauabschnitt gegeben werden. Der Bauabschnitt Föhr kann wie geplant in 2013 umgesetzt werden, sofern weitere ca. 60 Vorverträge bis Mitte August eingehen. Der Bauabschnitt Amrum kann voraussichtlich erst dann freigegeben werden, wenn auch aus den Gemeinden Norddorf und Wittdün eine ausreichende Anzahl Vorverträge vorliegen und damit die Finanzierung des Bauabschnittes gesichert ist.

Für Langeneß, Oland und Gröde, erfolgt zunächst eine Überarbeitung der Planung, sowie eine Erörterung der technischen und wirtschaftlichen Optionen mit den Gemeinden und betroffenen Grundbesitzern. Der Baubeginn auf den Halligen wird in Abhängigkeit der Ergebnisse aus dieser Abstimmungsrunde festgelegt.

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7. Breitbandprojekt wird umgesetzt

Wie bereits im Juli berichtet, haben die Projektbeteiligten die Fortsetzung des Projektes beschlossen, obwohl die vereinbarten 600 Vorverträge nicht ganz erreicht wurden. Für Langeneß, Oland und Gröde, erfolgte also eine Überarbeitung der Planung, sowie eine Erörterung der technischen und wirtschaftlichen Optionen mit den Gemeinden und betroffenen Grundbesitzern. Parallel wurde ein Projektplan zur Realisierung der Baubschnitte in Abhängigkeit zur Nachfrage erarbeitet und letzte Fragen zur Finanzierung geklärt.

Am 24.09. fand ein Pressegespräch in Husum zum Status Quo im Breitbandprojekt statt. Den Artikel Verlinkungsziel in neuem Fenster aus diesem Gespräch finden Sie hier Verlinkungsziel in neuem Fenster. Neben den aktuellen Auftragszahlen wurde der Projektplan thematisiert. Dieser sieht einen Ablauf in den bekannten drei Bauabschnitten vor. Die Bauabschnitte 1 (Pellworm, Langeness, Oland und Gröde) und 2 (Föhr) starten quasi zeitgleich und sollen voraussichtlich im Frühjahr bzw. Sommer 2013 abgeschlossen sein.

Im Winter wird die LüneCom GmbH zu weiteren Beratungsterminen auf Amrum sein (Termine werden noch bekannt gegeben). In der Erwartung, dass die Auftragszahlen in den Gemeinden Norddorf auf Amrum und Wittdün auf Amrum in den kommenden Monaten steigen, ist ein voraussichtlicher Start des Bauabschnittes 3 (Amrum) im Laufe ersten Quartals 2013 angedacht. Dieser Bauabschnitt soll dann im Herbst 2013 abgeschlossen sein.

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Baustellen-Banner
Dieses Banner informiert über die Bauarbeiten

8. Breitbandprojekt startet mit 1. Spatenstich

Am 13.05.2013 wurde der 1. Spatenstich zum gemeinsamen Breitbandprojekt der Ämter Föhr-Amrum und Pellworm gefeiert. In Ansprachen von Amtsvorsteher Klaus Jensen (Amt Pellworm), Amtsvorsteherin Heidi Braun (Amt Föhr-Amrum) sowie dem Geschäftsführer der LüneCom, Norbert Hill, wurde die Freude über den Start der Baumaßnahmen deutlich. Besonders freute man sich über den Besuch von Hermann-Josef Thoben, dem Referatsleiter für Ländliche Entwicklung des für die Förderung zuständigen Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. In seinem Grußwort gratulierte er den beteiligten Gemeinden zum erfolgreichen Start des Projektes, welches zwischenzeitlich große Hürden – auch innerhalb des Förderszenarios - nehmen musste. Gemeinsam konnte jedoch ein erfolgreiches Ergebnis erzielt werden.

Der anschließende Spatenstich wurde von Amtsvorsteher Klaus Jensen und dem Geschäftsführer der LüneCom, Norbert Hill, vorgenommen. Dieses Ereignis wurde von am Projekt beteiligten Bürgermeistern aus beiden Amtsbereichen, Gemeindevertretern, Vertretern des Amtes Föhr-Amrum, Vertretern des zuständigen Ministeriums sowie der Genehmigungsbehörden, beteiligten Firmen, interessierten Bürgern sowie Medienvertretern begleitet.

Spatenstich

Amtsvorsteher Klaus Jensen und der Geschäftsführer der LüneCom, Norbert Hill, beim Spatenstich.
Amtsvorsteherin und Amtsvorsteher Zusammenhalt zahlt sich aus:
Amtsvorsteher Klaus Jensen (Amt Pellworm) und Amtsvorsteherin Heidi Braun (Amt Föhr-Amrum).

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9. Bauarbeiten laufen auch auf FöhrVergrößerung (43 KB)

Am 13. Mai 2013 wurde der 1. Spatenstich zum gemeinsamen Breitbandprojekt der Ämter Föhr-Amrum und Pellworm gefeiert. Bereits seit Ende Mai laufen die Bauarbeiten auch auf der Insel Föhr.

Am Montag, dem 22. Juli 2013, wird um 12:30 Uhr am Haus des Gastes, Heidweg 10 in 25938 Nieblum mit einem Spatenstich das „Bergfest" in dem Projekt gefeiert.

Zu diesem besonderen Ereignis sind neben den direkt am Projekt beteiligten Personen aus beiden Amtsbereichen, Vertretern des zuständigen Ministeriums sowie der Genehmigungsbehörden, beteiligten Firmen und Medienvertretern auch Kunden der LüneCom GmbH sowie interessierte Bürger aus den Projektgemeinden (Alkersum, Borgsum, Langeneß, Midlum, Nieblum, Norddorf, Oevenum, Oland und Gröde, Pellworm und Wittdün) eingeladen.

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10. "Bergfest" im Breitband-Projekt

Am 22. Juli 2013 wurde am Haus des Gastes in Nieblum mit einem Spatenstich das „Bergfest" im Breitband-Projekt gefeiert. Besonderen Grund zur Freude verursachte eine Erhöhung der Fördermittel für den Bereich Föhr.

Während der Besichtigung der möglichen Maststandorte entstand die Idee zu einer Konzeptanpassung. Durch die Nutzung des Kirchturmes der St. Johannis Kirche in Nieblum als Standort für eine „versteckte Antennenanlage" und einer Erweiterung der Tiefbaustrecken, könne nun ohne weitere Masten auf Föhr gebaut werden. Anstelle der bisher geplanten Richtfunkstrecken zu den örtlichen Kabelverzweigern (KVZ) mit entsprechenden Richtfunk-Mastanlagen, werden nun alle KVZ´s mit einer Glasfaserleitung angebunden. Mit dieser Maßnahme werde die Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit der Breitbandversorgung spürbar verbessert. Ein besonderer Dank gilt daher auch der Kirchengemeinde St. Johannis und dem Kirchenkreis Nordfriesland für die entsprechenden Genehmigungen.

Um die Mehrkosten dieser Anpassung i.H.v. etwa 91.000 Euro zu finanzieren, beschlossen die Föhrer Gemeinden die Erhöhung der bisher bereitgestellten Gelder. Nun sagte auch das Land Schleswig-Holstein die Förderung der beantragten Mehrkosten zu und bewilligte weitere 45.500 Euro.

Die Gesamtbeihilfe aller Gemeinden beträgt daher nun 1.071.000 Euro (vorher 980.000 Euro), wobei 50%, also 535.500 Euro, aus Mitteln der Breitbandförderung des Landes Schleswig-Holstein aus dem Programm „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes –(GAK)" bereitgestellt und bereits bewilligt wurden. Ohne diese Fördermittel wäre dieses Projekt nicht realisierbar gewesen.

So freute sich Hermann-Josef Thoben, Referatsleiter für Ländliche Entwicklung des für die Förderung zuständigen Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, über den wenige Tage zuvor gefertigten Zuwendungsbescheid.

„Die Kooperation der beiden Ämter ist in Schleswig-Holstein vorbildlich" lobte Thoben den Zusammenhalt der Gemeinden. Nur so sei das Projekt, mit einer hochwertigen Anbindung in allen teilnehmenden Gemeinden, machbar.

Im Rahmen des Bergfestes im Breitband-Projekt teilte Norbert Hill (Geschäftsführer LüneCom) mit, dass Pellworm im November und Föhr im Dezember 2013 in den Echtbetrieb gehen. Auf Amrum werden die Arbeiten voraussichtlich im März 2014 abgeschlossen sein.

Amtsvorsteherin und Projektverantwortlicher des Amtes Föhr-Amrum Amtsvorsteherin Heidi Braun und Daniel Schenck, Projektverantwortlicher beim Amt Föhr-Amrum, freuen sich über den Projektfortschritt.
Grußworte zum "Bergfest" Grußworte hielten Heidi Braun, Klaus Jensen, Hermann-Josef Thoben und Norbert Hill (von rechts).
LüneCom-Banner in Nieblum Das Banner der LüneCom vor der "Meere" in der Gemeinde Nieblum auf der Insel Föhr.

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11. Breitbandnetz auf Föhr wird in Betrieb genommen

Es war eine Herausforderung, die nicht an einem Tag zu lösen war, aber seit Juni 2013 konnte jeder Föhrer beobachten, wie Meter für Meter des neuen Netzes entstand. Ab dem 15. Dezember wird das Netz auf Föhr in Betreib genommen. Nähere Informationenfinden Sie hier Verlinkungsziel in neuem Fenster oder unter www.luenecom.de/deinnetz Verlinkungsziel in neuem Fenster.

12. Ansprechpartner für Rückfragen

Sollten Sie Fragen haben, steht Ihnen Herr Daniel Schenck unter Tel. 04681 5004-824 oder d.schenck@amtfa.de gerne zur Verfügung. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch im Internet unter www.breitband.schleswig-holstein.de Verlinkungsziel in neuem Fenster.

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letzte Aktualisierung dieser Seite: 02.03.2017